100 Jahre Kriegsende / Gedenken auf dem italienischen Soldatenfriedhof

Die italiensche Botschaft veranstaltet zum Gedenken an 1.659 verstorbener Soldaten, die im ersten Weltkrieg in Internierungslagern und Lazaretten umgekommen sind. In der damaligen Provinz Brandenburg waren 6 dieser Lager eingerichtet. Im Jahre 1926 schlossen Deutschland und Italien Verträge über die Einrichtung einer zentralen Gedenkstätte für die Kriegsopfer auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf. Seither pflegen die Gärtner des Friedhofs die Gedenkstätte.
Nach einer Neugestaltung der Kriegsopferanlage 2006, ist auf der ca. 1 ha großen Fläche die italienische Militärstatt nachempfunden, im Zentrum ragt ein 20 Meter hoher Obelisk in den Himmel und strahlenförmig kennzeichnen hunderte Grabsteine die Lage der Gräber der jungen Soldaten.

Vor 100 Jahren war am 11. November um 11:00 Uhr Tag und Stunde der Waffenruhe. Aus diesem Anlass wird die zentrale Gedenkfeier der Botschaft in diesem Jahr auf dem Südwestkirchhof stattfinden.

11:00 Uhr Gottesdienst auf dem italienischen Soldatenfriedhof (ca. 20 Minuten Fußweg vom Haupteingang in der Bahnhofstrasse)

Bei schlechtem Wetter wird der Gottedienst in der norwegischen Holzkirche auf dem Südwestkirchhof gehalten.

Informationen: 0179-3793503

Ort: Italienischer Soldatenfriedhof

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